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Christoph Knop aus Hannover komponiert und schreibt Lieder mit deutschen Texten. Musikalisch geht Knop über die deutsche Liedermachertradition – wenn es die so überhaupt gibt - und auch die der Singer/Songwriter hinaus. Seine Lieder sind eine eigenwillige Melange aus Jazz, Rock, Blues, Folk bis Romantik.  Alles was swingt, groovt, aussergewöhnlich klingt, schräge Harmonien und Akkordfolgen interessieren Knop.
    
Dazu kommt die Fähigkeit, Alltagsthemen aus ungewöhnlichen Perspektiven zu betrachten. Das führt zu Songs - besser Liedern, wie man sie nicht allzu häufig findet. Ist es sinnvoll, im Sinne des Beziehungsmanagements dem Taubenzüchterverein beizutreten?
 
Solche Fragen werden meistens in dem eher satirisch angehauchten Teil eines Knopschen Liederabends nicht abschließend behandelt. Nur eins ist klar. Die Folgen von ungezügeltem Wachstum sind nicht nur negativ, denn wachsende Meerespiegel führen dazu, dass die See demnächst nicht mehr so fern ist. Für Knop als Wassersportler und Autofahrmuffel ein klarer Vorteil.
 
Nachdem noch geklärt wurde, dass es auch nicht immer so gut ist, wenn es einem immer nur gut geht, kommen auch Knops lyrisch, gefühlvolle Lieder, wie „Wenn der Mond in Hinterhöfe schielt“ oder „Bleib noch“ zum Zuge. Kann man seiner Zukunft was krumm nehmen? Kein Problem, wenn das Wetter umschlägt.
  
Mal am Klavier, mal mit der Gitarre, mal mit dem Akkordeon singt, spielt und moderiert sich Christoph Knop durch seine „sinnvollen und sinnlosen Lieder“.
 
Manchmal macht er das mit seiner Band Schöneworth oder zusammen in einer literarisch-musikalischen Revue mit dem Autoren und Bühnenpoeten Kersten Flenter. Auch mit dem Celler Autoren Jörg Borgerding gibt es ein satirisch-musikalisches Programm.
  
Überhaupt macht Knop gern was mit anderen zusammen. Deshalb lädt er sich Künstler aus dem kleinkunstbereich zu kleinkunst im kunstraum, einer mixed show mit Musik - Lesung - Musik ein. Regelmäßig moderiert Knop durch diese kleinkunstabende in Hannovers Südstadt im SofaLoft .